01.02.2012
Sitzung der Gemeindevertretung Meißner
unter Tagesordnungspunkt 7
Bericht des Bürgermeisters zum Thema Windenergie in Meißner:
Herr Bürgermeister Junghans berichtet, dass die Erstellung der Windkraftanlagen im Bereich des Gut Mönchhofs von der Betreiberfirma HSE nicht weiter vorangetrieben wird und der Vertrag mit dem Flächeneigentümer aufgelöst wurde. Dies geschah aus zwei Gründen:
1. Die Firma HSE hat noch einmal die Argumente des Regierungspräsidiums Kassel bezüglich der Beeinträchtigung des Landschaftsbildes von einem Institut unabhängig prüfen lassen. Das Institut hat die Ablehnungsgründe des Regierungspräsidiums bestätigt und rät von einer Weiterverfolgung des Projektes ab.
2. Die Betreiberfirma sieht aufgrund des großen Widerstandes aus der Bevölkerung und der Bürgerinitiative von einer Aufstellung von Windkraftanlagen ab.
Mit der Unterzeichnung des "Letter of intend: Gemeinsame Flächennutzungsplanung Wind" erklärt sich die Gemeinde bereit, interkommunal die Vorgaben des kreisweiten Klimaschutzkonzeptes 2011 sowie auch des landesweiten Energiegipfels umzusetzen.
Die am besten geeigneten Standorte für Windenergie Anlagen sollen aufgrund der Windhöffigkeits-Gutachten ermittelt werden.
Die Gemeindevertretung Meißner beschließt einstimmig, den seitens des Werra-Meißner-Kreises vorgelegten "Letter of intend" zu unterzeichnen und sich damit an der gemeinsamen Vorgehensweise zur Umsetzung von Windenergie-Anlagen zu beteiligen.
16.01.2012
Stellungnahme des Bürgermeisters zum Thema
14.01.2012
Antwort der Gemeindevertretung
23.12.2011
Weidenhäuser Bürger schreiben an die Gemeindevertretung
22.12.2011
Antwort des Landrats auf unseren Brief vom 26.11.11
Stand 01.12.2011
Durch Recherchen hat sich ergeben, dass Herr Hertwich, Besitzer des Gut Mönchhof und Initiator der WKA, in seiner Heimat Mitglied im Verein zum Schutz des Kobernausserwaldes (Windkraftgegner, http://rettet.den.kobernausserwald.intern.es) ist.
Dieser Leserbrief des Herrn Hertwich wurde am 11.03.2010 in den Oberösterreichischen Nachrichten veröffentlicht:
"Erneuerbare Energie
Selbsternannte Klimaexperten aus den Reihen der Grünen und aus Munderfing versuchen systematisch bei den Menschen in der Region ein schlechtes Gewissen in punkto Klimaschutz zu erzeugen: Nur eine Verbauung des Kobernaußerwaldes mit Windkraftanlagen könne demnach einen angemessenen Beitrag der Region zur erneuerbaren Energie und zum Klimaschutz leisten. Beides ist unrichtig. (...)
Das bei uns bereits verfügbare sehr hohe Niveau an erneuerbarer Energie sollte uns Innviertler davor bewahren, uns von einer aus finanziellen beziehungsweise ideologischen Motiven agierenden Windkraftlobby ein schlechtes Gewissen einreden zu lassen. Zudem würde eine Realisierung der im Kobernaußerwald geplanten Windprojekte den Anteil an erneuerbarer Energie aus dem Innviertel nur geringfügig ansteigen lassen. Umso größer wäre der Schaden an Österreichs größtem Waldgebiet. Zudem bedeutet der Ausbau der Windkraft nicht automatisch eine Verringerung der Emissionen an Treibhausgasen. So sind während des österreichischen Windkraftbooms 2003 bis 2006, wo ein Großteil der in Österreich laufenden rund 600 Windanlagen vorwiegend an Windgunst-Standorten in Ostösterreich ans Netz gegangen sind, die CO2- Emissionen weiter angestiegen. Die wirklich großen Potentiale zur Minderung der CO2-Emissionen liegen bei uns in Effizienzsteigerung und Einsparung. Die damit verbundene Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die inländische und regionale Wertschöpfung übersteigen jene des Windkraftausbaues bei weitem. Und es ginge nicht den Wäldern und der Natur an den Kragen."
Dipl. Ing. Günter Hertwich, Verein zum Schutz des Kobernausserwaldes, Braunau
Stand 28.11.2011
Dieser Brief ging an den Landrat des Werra-Meißner-Kreises und die Werra Rundschau.
Stand 19.11.2011
Eine Unterschriftenaktion in Alberode ergab, dass 81% der wahlberechtigten Bürger des Ortes gegen die Errichtung der Anlage sind.
Die Unterschriftenliste, zusammen mit unseren Einwänden und Forderungen,wurde am Donnerstag, den 17.11.11 beim Bürgermeister der Gemeinde Meißner eingereicht.
Er berichtete aus seiner Sicht über den Stand der Dinge:
Der Besitzer des Gut Mönchhof und die zukünftige Betreiberfirma haben einen Vorvertrag geschlossen. Mit diesem Vorvertrag ist es der Betreiberfirma möglich Gutachten erstellen zu lassen, welche sie lt. Bürgermeister, auch schon in Auftrag gegeben hat.
!Diese gehen dann zu allen relevanten Stellen (RP, Gemeinde, etc.)!
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Die Gemeinde hat das hoheitliche Recht dem Antrag zur Errichtung eines Windparks nicht zuzustimmen. Der Bürgermeister vertrat jedoch die Ansicht, dass bestimmt 80% der Gemeinde die Anlage befürworten.
Wir sind da anderer Ansicht!